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Samstag, 22. März 2014

2014-03-22 In Finnentroper Wehr rumort es - Löschgruppenführer abberufen

In Finnentroper Wehr rumort es
Löschgruppenführer abberufen
Von Peter Plugge

Finnentrop. In der Freiwilligen Feuerwehr Finnentrop rumort es. Anlass dafür ist nach Informationen unserer Zeitung die Absetzung des bisherigen Finnentroper Löschgruppenführers Markus Hesse durch Gemeindebrandinspektor Achim Stracke. Dagegen hat Markus Hesse Klage beim Verwaltungsgericht in Arnsberg erhoben.

Die Gemeinde Finnentrop soll bereits eine schriftliche Stellungnahme zu dem Vorgang abgegeben haben. Markus Hesse wie Wehrführer Achim Stracke wollten mit Hinweis auf das „schwebende Verfahren“ keine Stellungnahme zu dem Vorgang abgeben.

Nach Informationen dieser Zeitung soll die Wehrführung Markus Hesse dienstliche Versäumnisse vorwerfen, die die Vertrauensbasis zerstört hätten. Bei einer Anfang dieser Woche von der Finnentroper Wehrführung anberaumten Anhörung der Löschgruppe Finnentrop, die sehr gut besucht gewesen sein soll, sollten die Finnentroper Wehrleute erklären, wen sie als neuen Löschgruppenführer haben möchten. Dabei sollen sich die Anwesenden mit Markus Hesse solidarisiert und - auch mit Blick auf das schwebende Verfahren - erklärt haben, sie hätten einen Löschgruppenführer.

Seitens der Wehrführung sei deutlich gemacht worden, dass Hesse, unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits, nicht wieder Löschgruppenführer werde. Trotzdem wurde kein Vorschlag für einen neuen Löschgruppenführer un-terbreitet. Wehrführer Stracke soll daraufhin erklärt haben , dass er eine weitere Anhörung anberaumen werde, bei der er von der Löschgruppe einen Vorschlag für einen neuen Löschgruppenführer erwarte. Anderenfalls werde er einen Löschgruppenführer ernennen.

Die Leitung der Löschgruppe liegt zunächst in den Händen des stellvertretenden Löschgruppenführers Ulrich Pape.

(Quelle WR vom 22.3.14)

Samstag, 15. März 2014

2014-03-15 Josefa-Berens- und Maria-Kahle-Straße werden umbenannt

Josefa-Berens- und Maria-Kahle-Straße werden umbenannt
„Alte Mark“ und „An der Legge“ sind ein gemeinsamer Vorschlag von Anwohnern und der Finnentroper Verwaltung
Von Gunnar Steinbach

Finnentrop. In Form eines gemeinsamen Vorschlags von Anwohnern und Verwaltung soll dem Finnentroper Rat vorgeschlagen werden, die Josefa-Berens-Straße und Maria-Kahle-Straße umzubenennen. Das gab Finnentrops Bürgermeister Dietmar Heß gestern Nachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz, bei der auch vier Anwohner vertreten waren, bekannt.

Die Josefa-Berens-Straße soll künftig „Alte Mark“ heißen, aus der Maria-Kahle-Straße wird wahrscheinlich „An der Legge“. Die Anwohner hatten hier ursprünglich „Zur Legge“ vorgeschlagen, um aber Verwechselungen mit der Straße „Zur Egge“ zu vermeiden, wird man sich vermutlich auf „An der Legge“ einigen.

Am Montag dieser Woche hatten sich Verwaltung und 35 Anwohner zusammengesetzt. „In vertraulicher Atmosphäre“, so Heß, „fand ein offenes Gespräch statt, in der alle Beteiligten Gelegenheit hatten, sich den Frust von der Seele zu reden.“ Alle hätten sich gleichermaßen betroffen über die Entwicklung gezeigt, gleichwohl sei aber konstruktiv nach vorne geschaut worden. Zwar seien auch Vorbehalte gegen eine Straßenumbenennung geäußert worden, es sei aber deutlich geworden, dass man aus der auch für das Image der Anwohner negativen Debatte endgültig herauskommen wolle.

Einvernehmen gab es auch über eine finanzielle Entschädigung der Anwohner für die Folgen, die sich aus der Umbenennung ergeben. Ebenfalls hat die Gemeinde zugesagt eine Liste zu erstellen, in der all die Dinge aufgelistet werden sollen, die von den Anwohnern bedacht werden müssen.

Bernard Schmidt (Josefa-Berens-Straße) kritisierte aus Sicht der Anwohner, dass der Streit um die Namen zu einer parteipolitischen Auseinandersetzung geworden sei: „Das gefährdet den Zusammenhalt aller Demokraten.“

Schlecht angekommen sei in den beiden Straßen auch, dass die FÜR-Fraktion gleich Ersatznamen vorgeschlagen habe nach dem Motto: Wir wissen, was gut für euch ist. Nach dieser Auseinandersetzung sei den Anwohnern an einer möglichst neutralen Benennung gelegen gewesen.

Bürgermeister Dietmar Heß äußerte die Hoffnung, dass jetzt ein Schlussstrich gezogen werden könnte unter eine leidige Angelegenheit, die natürlich auch Spuren hinterlassen habe. Dieses betreffe den Umgang im Rat miteinander, aber auch das Verhältnis der Medien zu den Akteuren und den Umgang von Heimatfreunden mit der Gemeinde. Heß: „Mich hat die sprachliche Radikalität sehr betroffen gemacht, die Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen, die Missachtung demokratischer Meinungsprozesse und auch eine Lust zu verletzen.“

(Quelle WR vom 15.03.2014)

Donnerstag, 13. März 2014

2014-03-13 Fertigstellung der L 539 neu bis zum August

Finnentrop: Winterpause bis 24. März
Milder Winter nicht abzusehen. Fertigstellung der L 539 neu bis zum August
Von Peter Plugge

Finnentrop. Schönstes Frühlings- und damit auch Bauwetter, doch auf der Baustelle der Landstraße 539 neu in Finnentrop tut sich nichts. Nur die Abrissarbeiten an den letzten Gebäuden gehen voran. Da beschleichen, was die Beseitigung des Bahnübergangs angeht leidgeprüfte Finnentroper Ängste. Wird es doch wieder nichts mit der für August geplanten Einweihung der neuen Straße?

Manfred Funk von Straßen NRW gibt Entwarnung. Die Winterpause auf der Baustelle dauert bis zum 21. März, ab Montag, 24. März, werden die Arbeiten fortgesetzt. Bei der Festlegung der Baupause vor Weihnachten habe man nicht davon ausgehen können, dass es so einen milden Winter und ein so frühes Frühjahr geben werde, so Funk.

Und da man beim Bau des Kreisverkehrs an der B 236 wie bei der Anbindung des neuen Straßenstücks an die L 539 an der alten Lennebrücke in den Straßenraum eingreifen muss, wollte man nicht das Risiko eingehen, die Straße halbseitig zu sperren und mit einer Baustellenampel zu agieren, während Eis und Schnee einen Baustopp erzwängen.

Abriss der Lennebrücke später

„Das hätte die Verkehrsteilnehmer nur noch mehr verärgert“, so Manfred Funk. Jetzt könne man die Bauarbeiten nicht „mal eben“ früher als geplant wieder aufnehmen.

Trotzdem ist Funk durchaus optimistisch, dass der im Bauzeitenplan festgelegte Fertigstellungstermin für die L 539 neu bis Ende August eingehalten werden kann. Das gilt – trotz der selbstverwalteten Insolvenz einer der beiden am Bau beteiligten Firmen – auch für die Straßenbrücke über die Bahngleise.

Nur der Abriss der alten Lennebrücke wird wohl erst später erfolgen. Und da sich auch der Bau der Fußgängerbrücke über die Gleisanlagen verzögert, werden sich die Schranken am Finnentroper Bahnübergang auch noch über den August hinaus heben und senken. Zwar nicht mehr für den Straßenverkehr, nun aber, um Fußgängern ein gefahrloses Überqueren der Bahngleise zu ermöglichen.


(Quelle WR vom 13.3.2014)

Mittwoch, 5. März 2014

2014-03-05 Goldener Klodeckel für ein Überfallkommando

Goldener Klodeckel für ein Überfallkommando

Das Narrenvolk jubelt: Prinz, Jungfrau und Bauer - ein neues Dreigestirn für „Holzentrop“

Von Barbara Sander-Graetz

Ostentrop./Schönholthausen. Prinz Dirk I. Tenhaken, Jungfrau Timmi I. Vieregge und Bauer Ralf I. Tenhaken regieren als neues Dreigestirn die Jecken in Ostentrop und Schönholthausen. Unter dem Jubel des bunt verkleideten Publikums wurden die drei bei der Prunksitzung am Montagabend proklamiert.
Prinz Dirk ist 41 Jahre und hat zwei Söhne. Er ist Projektleiter bei Fischer und Kaufmann und Honorarkraft in der Kinder- und Jugendarbeit in Plettenberg. Neben dem Karneval ist er im Schützenverein als Zugführer aktiv. Zu seinen Hobbys zählen Fußball, Altliga RWO und Schalke. Als Trainer bringt er der C- und D- Jugend das Kicken bei. Ihm zur Seite steht Jungfrau Timmi Vieregge. Der 42-Jährige hat einen Sohn und eine Tochter und ist Leiter der Versuchsabteilung bei Elaflex Hiby Tanktechnik. Er trainiert in seiner Freizeit ebenfalls die C- und D Jugend und ist Fahnenoffizier im Schützenverein. Zu den Hobbys zählt noch Triathlon und Rad fahren. Das Dreigestirn komplett macht Bauer Ralf Tenhaken. Der 44-Jährige Vater eines Sohnes und einer Tochter ist Landschaftsgärtner. Alle drei sind im Kegelclub „Zwölf Zünd“ aktiv.
Verleihung des goldenen Klodeckels Aber die Familien des Dreigestirns waren auch später im Programm nochmals gefragt, als es um die Verleihung des goldenen Klodeckels ging. Den konnten in diesem Jahr Matthis Vieregge und Leon Tenhaken entgegen nehmen. Die beiden Burschen hatten abends in der dunklen Jahreszeit Überfallkommando gespielt. Ausgestattet mit Sturmhauben und dunkler Kleidung liefen sie ums Haus. Das hatte die Botin eines Anzeigenblattes gesehen, die noch zu später Stunde das Blättchen verteilte. Für sie war das ein echter Überfall und sie verständigte umgehend die Polizei. Die ließ sich auch nicht lange bitten und kam gleich mit drei Einsatzwagen um die „Verbrecher“ zu verhaften. Neben dem goldenen Klodeckel gab es wieder zahlreiche Garden im Programm. So erfreuten neben den heimischen Garden auch die Gäste aus Bamenohl, Grevenbrück, Lenhausen, dem Ihnetal und Fretter die Gäste.
Wolfgang Petry Special Ein „Wolfgang Petry Special“ gab es von den Wagenbauern „Holzentrop“. Die 15 Mann und Frau starke Truppe war in diesem Jahr auch für das Bühnenbild zuständig. Sie haben im vergangenen Jahr zum ersten Mal einen Motivwagen gebaut. Ihr zweites Exemplar fuhr am Veilchendienstag im Grevenbrücker Festzug mit.

(Quelle WR vom 05.03.2014)

2014-03-03 Kinderprinzenpaar Romy I. und Linus I.

 

 

Kinderprinzenpaar Romy I. und Linus I.

Beide heißen Hanses, kommen aber aus Ostentrop und Schönholthausen

Ostentrop/Schönholthausen. Linus I. (Hanses) und Romy I. (Hanses) sind das diesjährige Kinderprinzenpaar in Ostentrop/Schönholthausen. Beim örtlichen Kinderkarneval am Samstagnachmittag wurde das neue Kinderprinzenpaar feierlich proklamiert. Der zwölfjährige Prinz kommt aus Ostentrop und ist der Sohn von Michaela und Andreas Hanses. Er besucht die sechste Klasse und zählt Fußball, Fahrrad fahren sowie Schalke 04 zu seinen Hobbys.
Prinzessin Romy I. ist die Tochter von Karin Hanses und Elmar Schulte. Sie besucht die vierte Klasse der Grundschule Schönholthausen und verbringt ihre Freizeit mit Lesen, Freundinnen treffen und Spiele spielen. Außerdem ist sie im Schwimmverein Finnentrop aktiv. Die neue Prinzessin kommt aus Schönholthausen. bsg

(Quelle WR vom 03.03.2014)

2014-02-26 Gute Nachricht für Heizstromkunden