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Montag, 24. Februar 2014
2014-02-20 Die Schreihälse, die jetzt mit erhobenen Zeigefinger dastehen, möchte ich fragen, wo sie waren?
2014-02-19 Was hätte da alles passieren können? Nach der Explosion sind alle total geschockt
Markus Heuel, Vorsitzender der SG Finnentrop/Bamenohl: „Was hätte da alles passieren können?“
Frage: Mit einer Nacht Abstand, wie geht es Ihnen heute, Herr Heuel?
Was ging Ihnen durch den Kopf?
Der Schaden soll 500 000 Euro betragen. Wie stemmt der Verein das?
Wo trainieren und spielen die nun?
Vor dem Verein stehen nun riesige Herausforderungen. Wie würden Sie nach dem ersten Eindruck die Stimmungslage bei den Mitgliedern beschreiben?
Ein Funke genügt
Über Nacht hat sich die Gaskonzentration dann so angereichert, dass gegen 15.15 Uhr ein Funke genügte, um das Gebäude in die Luft zu sprengen. Was den Funken ausgelöst haben könnte, steht nicht fest. Möglicherweise ein Kühlschrank, der angesprungen ist oder ein klingelndes Telefon. gus
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Dienstag, 18. Februar 2014
2014-02-18 Der Morgen nach der Explosion
Polizeimeldung/Presseportal:
18.02.2014 | 12:43 Uhr
POL-OE: Gasexplosion in Vereinsheim
Finnentrop (ots) - Wie gestern berichtet, kam es am Montagnachmittag zu einer Explosion in dem Vereinsheim des Sportvereins SG Finnentrop-Bamenohl, bei der hoher Sachschaden entstand. Ein Teil des Vereinsheims, in dem sich eine Küche sowie der Thekenbereich mit Getränkeverkauf befand, wurde völlig zerstört. An vier benachbarten Wohnhäusern und dem angrenzenden Kunstrasenplatz entstanden zum Teil erhebliche Sachschäden. Glücklicherweise befand sich zur Unglückszeit niemand auf dem Sportplatzgelände oder in dessen Nähe, so dass durch die Explosion direkt keine Personen zu Schaden kamen. Ermittlungen der Polizei Olpe bestätigten, dass ausgetretenes Gas aus einer Propangasflasche im Vereinsheim zur Explosion führte. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen gehen Staatsanwaltschaft und Polizei von keiner vorsätzlichen Manipulation aus, sondern von einem fahrlässig herbeigeführten Handhabungsfehler an dem Gasgrill im Vereinsheim.
2014-02-18 Es geht um Profilierung
Straßennamen. Ich habe die Nase davon voll, jeden Morgen über die Straßennamen in Finnentrop zu lesen! Leider ist es so, dass wir in Deutschland, wenn wir solche Leserbriefe schreiben, immer eins mal vorweg stellen müssen! Ich bin kein Rassist und wähle auch NICHT BRAUN! Jetzt wollen wir doch mal Klartext reden! Es geht doch in Wirklichkeit gar nicht um die Straßennamen! Sondern es geht nur um parteipolitische Dinge! Eine Partei versucht die andere ins Zwielicht zu rücken! Und was eignet sich mehr als solch ein Thema! Wieder einmal wird in Deutschland die moralische Keule geschwungen und was eignet sich besser als jemand in eine politische Ecke zu rücken, der da gar nichts verloren hat. Wer hat denn, bevor der ach so kluge Herr sich darüber aufgeregt hat, von den Personen gehört die diese Straßennamen tragen? ICH NICHT. Wann war das? Vor 70 Jahren! Was ist denn damals passiert? Diese unsäglichen Personen haben etwas heroisiert, von dem damals fast alle begeistert waren! Oder war das ganze Sauerland ein Hort der Widerstandskämpfer? Wer von den Vätern, Müttern, Onkeln. Tanten, Opas und Omas haben denn nicht die rechte Hand gehoben zum Gruß? Oder standen hinter ihnen SS-Leute mit entsicherten Waffen? Hier geht es doch nur um Profilierung, um nichts anderes! Wer bitte kannte denn diese Personen überhaupt? Wer bitte kannte denn diese Personen von den Bewohnern in den Straßen? Wen interessiert das denn heute noch? Aufarbeitung des Nationalsozialismus, vollkommen OK! Aber so! Und jetzt werde ich mal provokativ! Was für eine Hymne singen wir heute? Wäre es dann nicht auch nötig gewesen, eine andere Hymne uns zuzulegen, weil diese Musik ein großes Geschmäckle hat? Wer zahlt denn die Umbenennung? Versicherung, Navi, Ausweise, Briefbögen usw! Dann sind diese Leute nicht auch Verfolgte des Nationalsozialismus und hätten eine Entschädigung verdient! Zum Schluss sei noch gesagt, dass sich die Kirche einmischt, und auch sie erhebt den moralischen Daumen! Schaut euch doch mal Dokumentationen auf N24-n.tv an, wer hat denn den Kriegsverbrechern die Flucht nach Argentinien ermöglicht! Ich will als Olper etwas lesen, was mich informiert und nicht lesen, was Politiker, Initiativen und Historiker meinen zu schreiben! Warum kann man das nicht persönlich sagen oder eine Versammlung einberufen, dort kann jeder hinkommen, den das Thema interessiert. Mich interessiert es nicht. Ich zahle für die Zeitung und möchte nicht immer das Gleiche lesen und das, was einige Parteien meinen, von sich geben zu müssen! Trefft euch, redet! Aber lasst es aus der Zeitung raus! Es interessiert in Olpe, Wenden nicht, ich werde aber damit belästigt! Schade, dass dieser Leserbrief der Zensur zum Opfer fällt! Frank Feldmann, Rhode
(Quelle WR vom 18.2.2014)
2014-02-18 Aus Geschichte kann man lernen
Straßennamen. In dem Leserbrief vom 17.02. bezeichnet Herbert J. Weber meine persönliche Meinung als sinnlos.
1.) Ich habe den Leserbrief privat und nicht als Pressereferent einer Partei geschrieben, was ich auch gar nicht bin. Herr Weber vermittelt in seinem Leserbrief einen falschen Eindruck.
Weiterhin habe ich nicht in politischen Gremien mitgewirkt und sicherlich keine frei denkenden Menschen unter Druck gesetzt.
2.) In meinem Leserbrief habe ich klargestellt, dass ich das braune Gedankengut verurteile. Ich wollte darstellen, dass viele Menschen damals eine nationalistische und vielfach auch völkische Einstellung hatten. Heute wird das leider oft ausgeblendet und verschwiegen. Ich würde mir vielmehr wünschen, dass jungen Menschen kritisch vermittelt wird, wie der damalige Zeitgeist wirklich war.
3.) Ich habe weiterhin dafür geworben, positive Lebensleistungen, die frei von braunem Gedankengut sind, nicht über die unbestrittenen Fehler dieser Menschen zu vernichten. Dass dazu die Straßennamen zwingend erhalten werden müssen, habe ich nie gesagt.
Unabhängig von einer möglichen Umbenennung, fände ich es toll, wenn im Umfeld der Straßen eine Mahntafel aufgestellt würde. Diese könnte sowohl die Lebensleistungen beleuchten, als auch kritisch darüber aufklären, welche politischen Fehler diese Menschen begangen haben und welche fatalen Folgen eine nationalistische und völkische Einstellung hatte. Dies wäre sicherlich auch ein toller Ort, der von Schulklassen besucht werden könnte, um Geschichte zu vermitteln. Ich glaube, dass man aus der Geschichte nur lernen kann, wenn man sich kritisch mit ihr beschäftigt.
Julian Hageböck, Ostentrop
(Quelle WR vom 18.2.2014)
2014-02-18 Großes Glück: Keine Opfer bei Gasexplosion in Bamenohl
Bamenohl. Unglaubliches Glück hatten gestern die Bewohner der Straße Im Ohl in Bamenohl. Um 15.18 Uhr erschütterte eine Explosion den Ort und legte die Räume des Vereinsheims der H&R Arena am Graf-Wilhelm-Adolf-Platz, die die Gastronomie beherbergen, in Schutt und Asche. Ein kleineres Gerätehaus wurde komplett zerlegt.
Massive Trümmerteile flogen bis zu 80 Meter weit auf den Sportplatz, vier gegenüber liegende Wohnhäuser wurden beschädigt. Fensterscheiben zerbarsten von der Druckwelle und Dachziegel wurden abgedeckt. Wie durch ein Wunder gab es keine Verletzten, drei Personen mussten wegen Schocks ambulant behandelt werden.
Die Polizei geht von einer Gasexplosion aus, da der Bereich, in dem vorgestern noch bei einem Spiel Würstchen auf einem Gasgrill zubereitet worden waren, am meisten zerstört wurde. „Ob ein Bedienfehler oder ein technischer Defekt zu der Explosion führte, müssen weitere Untersuchungen zeigen“, erklärte Polizeipressesprecher Ommer gestern vor Ort. Zum konkreten Sachschaden konnte noch wenig gesagt werden, da die Gebäudeschäden ebenso näher ermittel werden müssen wie der Schaden an dem 13 Jahre alten Kunstrasen. 500 000 Euro sind aber möglich. Immerhin konnten die Bewohner der beiden Wohnungen oben in dem Vereinsheim noch gestern in ihre Wohnungen zurückkehren. Ein Spielbetrieb ist zunächst undenkbar.
Gerhard Kramer, in dessen Geschäft Fernseher in den Regalen wackelten, war einer der Ersten am Ort des Geschehens. Er traf drei Jungen an, die unter der Tribüne auf der anderen Seite des Vereinsheimes saßen . „Sie waren etwas blass um die Nase, sagten aber, sie seien O.K.“, erzählte er. In den Zimmern der Nachbarhäuser, deren Fenster von der Druckwelle zerbarsten, hielten sich zum Glück keine Personen auf, die Bewohner kamen mit dem Schrecken davon. „Alle Bilder sind von der Wand gefallen“, berichtete eine Anwohnerin.
40 Minuten nach der Explosion sollte das Jugendtraining der SG Finnentrop/Bamenohl beginnen. Nicht auszudenken was hätte passieren können, wenn sich Spieler und Betreuer bei der Explosion auf dem Spielfeld aufgehalten hätten. Steine, Dachziegel und Glasscherben hatte die Wucht der Detonation, die bis nach Finnentrop zu hören war, wie Geschosse bis über den Anstoßkreis hinaus geschleudert.
Die Feuerwehren aus Bamenohl, Finnentrop und Heggen, die mit mehreren Fahrzeugen und 37 Einsatzkräften anrückten, sicherten, da sich kein Feuer entwickelt hatte, zunächst den Ort des Geschehens ab und machten sich dann mit der gebotenen Vorsicht auf die Suche nach Personen, die eventuell unter den Trümmern verschüttet worden waren. Zum Wegräumen der Trümmer wurde ab 17.30 Uhr auch ein Bagger eingesetzt, der unter Flutlicht der Feuerwehr arbeitete.
Dabei bestätigte sich zum Glück die Annahme, dass sich niemand in in den total zerstörten Räumlichkeiten, die ein Bild der Verwüstung boten, aufgehalten hatte. Kurios dabei: Wahrend im vorderen Bereich des Schankraums die Decke komplett eingestürzt war, standen im hinteren Bereich die Pokale noch auf den Regalen über den unversehrten Fenstern.
(Quelle: WR vom 18.2.2014)
Montag, 17. Februar 2014
2014-02-17 Adler segeln zu Gold bei Olympia
Für Deutschland war es bei Olympischen Winterspielen das dritte Gold Mal nach 1994 in Lillehammer und 2002 in Salt Lake City die Goldmedaille im Teamwettbewerb gewonnen.
Freund, der im Einzel zweimal am Podest vorbei geflogen war, machte mit einem starkenletzten Sprung den Gold-Coup im direkten Duell mit Österreichs Gregor Schlierenzauer perfekt. Mit 1041,1 Punkten lag die Mannschaft von Bundestrainer Werner Schuster am Ende knapp vor den zuletzt zweimal erfolgreichen Austria-Adlern (1038,4) und Japan (1024,9).
In den kaukasischen Bergen entwickelte sich von Beginn an ein Skisprung-Krimi. Nach einem mäßigen Auftakt von Wank lag das deutsche Team nur auf dem siebten Rang, der überragende Youngster Kraus katapultierte das DSV-Quartett aber mit einem Traumflug auf 136,5 Meter auf den zweiten Platz. Wellinger hielt die Position, ehe Freund zur Halbzeit sogar die Führung eroberte.
Im zweiten Durchgang verlor der für Richard Freitag ins Team gerückte Wank zunächst den ersten Platz an Österreich. Insgesamt hielt der vermeintliche Wackelkandidat dem Druck aber stand. Wellinger brachte dem deutschen Team vor dem letzten Durchgang einen Vorsprung von 3,4 Punkten auf Österreich, den Freund erfolgreich verteidigte.
Österreich erstmals seit 2005 geschlagen
Die seit 2005 bei Großereignissen ungeschlagenen Österreicher mussten sich mit den Stars Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Thomas Diethart und Michael Hayböck dagegen mit Rang zwei begnügen. Der vor fünf Wochen noch schwer gestürzte Morgenstern verpasste dabei auch seinen vierten Olympiasieg, mit dem er zu den Rekordhaltern Matti Nykänen (Finnland) und Simon Ammann (Schweiz) aufgeschlossen hätte.
Mitfavorit Polen schaffte es auch mit Doppel-Olympiasieger Kamil Stoch an der Spitze nicht auf das Podest. Überflieger Stoch verpasste damit auch den möglichen "Hattrick" mit drei Triumphen innerhalb einer Woche, wie er 1988 in Calgary dem Finnen Matti Nykänen gelungen war. Auch unter Adam Malysz war die Skisprung-Nation Polen immer leer ausgegangen.
Nur als Zuschauer erlebte Richard Freitag den Wettkampf. Der Sachse hatte am Sonntagabend das interne Ausspringen gegen Wank und Wellinger verloren und musste seinen Platz im Team räumen. Schon in den Einzeln der für ihn enttäuschenden Winterspiele war Freitag nicht über die mageren Plätze 20 und 21 hinausgekommen.
Zukunft ist rosig
Trotz der verpassten Medaillen in den Einzel-Wettbewerben sind die Aussichten für das deutsche Skispringen durchaus rosig. Freund (25), Wellinger (18), Kraus (23), Freitag (22) und Wank (25) sind noch jung, alle fünf könnten auch 2018 in Pyeongchang mit deutlich mehr Erfahrung an den Start gehen.
Ob der Bundestrainer dann noch Werner Schuster heißt, bleibt abzuwarten. 2015 steht in Falun die WM auf dem Programm, bis dahin läuft der Vertrag des Österreichers.





